Heimat- und Geschichtsverein Amorbach e.V.

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Aktuelle Meldungen:

"Amorbach erzählt": Erstes Heimatbuch des Vereins wird präsentiert

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Seit über zwei Jahren haben Mitglieder des Vereins an der Herausgabe der ersten Buchveröffentlichung gearbeitet. Nun ist es soweit: Das Werk ist fertig und wurde am 25.11.2010 im Sitzungssaal des Alten Rathauses der Öffentlichkeit vorgestellt.
Am Weihnachtsmarkt wird es erstmals danach für 18,80 € zum Verkauf angeboten.

Ab 29.11.2010 ist das Buch im Städt. Verkehrsamt (Altes Rathaus), in den Buchhandlungen Rahn (Debonstraße) und Emig (Geisgraben), in der Lotto-Annahmestelle Matt sowie im Hotel "Schafhof" erhältlich.

Fünf Autoren haben sieben Beiträge zu ganz unterschiedlichen Aspekten der Geschichte, Volkskunde oder Natur der Region verfasst.
Folgende Artikel beinhaltet das Buch:

Bernhard Springer:
Ora, labora und schmause!
Die Lebensmittelversorgung des Amorbacher Benediktinerklosters im 18. Jahrhundert (S. 9-76)
Über Lebens- und Essgewohnheiten der Mönche in früherer Zeit gibt es viele Mutmaßungen und Klischees. Tatsächliche Informationen liefert dagegen ein Küchenregister des Amorbacher Klosters, in dem der Küchenchef 1739 akkurat sämtliche Speisen des gesamten Jahres aufgelistet hat. Die Analyse dieses Speiseplanes bringt hochinteressante Ergebnisse.
 
Klaus Voss:
Zweierlei Wasser (S. 77-84)
Für den Wein war das heiße Jahr 1959 sehr förderlich. Das im Holzfaserplattenwerk zur Produktion dringend benötigte Wasser wurde durch die Trockenheit jedoch sehr knapp. Eilig musste nach Lösungen gesucht werden, denn auch die Stadt konnte die nötigen Mengen nicht liefern.
 
Karl Neuser:
Der Marktplatz und das Debonhaus (S. 85-119)
Der Marktplatz hat in vielen Städten und Gemeinden eine ortsbestimmende und in vielerlei Hinsicht herausragende Bedeutung. Das auffälligste Privatgebäude des Marktplatzes in Amorbach ist sicherlich das als „Debonhaus“ bekannte Fachwerkhaus direkt hinter der Mariensäule. Der Autor trägt die über 300-jährige Geschichte dieses Hauses und des gesamten Ensembles fundiert zusammen und spannt somit einen Bogen vom ausgehenden 17. Jahrhundert bis zu den aufwendigen Renovierungen in jüngster Zeit.
 
Bernhard Springer:
„Unmenschlich sind die Anstrengungen eines Schulverwesers dahier“
Die Klagen des Boxbrunner Lehrers über die „beschwerlichste Schulstelle Unterfrankens“ aus dem Jahr 1855 (S. 121-132)
In drastischen Worten bettelt 1855 ein Lehrer um die Versetzung. Die derzeitige Schulstelle sei „die beschwerlichste Unterfrankens“ und gerade im Winter sei er unmenschlichen Belastungen ausgesetzt.
Das Schreiben wurde bereits 1886 als Kuriosum veröffentlicht, jedoch ohne Ortsbezeichnungen. Der Autor konnte nun nachweisen, dass es sich bei der „beschwerlichsten Schulstelle Unterfrankens“ um diejenige in Boxbrunn handelte und stellt die Arbeits- und Lebensbedingungen jenes Lehrers vor.
 
Hans Halbwachs:
Otterbacher Schäferstunden (S. 133-181)
In einem großen Bogen zwischen Geschichte, Geschichten und Natur erzählt der Aufsatz von der Schafhaltung im Otterbachtal. Im Mittelpunkt stehen die Schäfer als Heger und Pfleger der Otterbacher Kulturlandschaft und deren Natur. Abschließend lenkt der Autor den Blick auf die Erhaltung dieser Landschaft als Gemeinschaftsaufgabe aller Amorbacher.
 
Reinhard Zang (Bearbeitung):
Amts- und Adreß-Handbuch für den königlich bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken und Aschaffenburg 1865 (S. 183-196)
Das auszugsweise vorgestellte Buch aus dem Jahre 1865 ist einer der im 19. Jahrhundert immer wieder erscheinenden Behördenwegweiser, in dem auch die in den Ämtern verantwortlichen Personen aufgeführt sind.
In der vorliegenden Bearbeitung werden jene Kapitel und Abschnitte vorgestellt, in denen ein Bezug zu Amorbach besteht. In den Anmerkungen werden dazu erläuternde Hinweise gegeben
 
Bernhard Springer:
Franz Joseph von Stein
Kirchenfürst und Amorbacher Ehrenbürger (S. 197-240)
Im Jahr 2009 konnte in Amorbach auf Initiative des Heimat- und Geschichtsvereins der 100. Todestag des in Amorbach geborenen Erzbischofs Franz Joseph von Stein würdig begangen werden. Die vorliegende Biografie liefert nun auf Grundlage aufwendiger Archivrecherchen erstmals ein umfassendes Lebensbild des Amorbacher Ehrenbürgers und schließt im Besonderen auch seine lebenslange Beziehung zu Amorbach mit ein.

 

 

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