Heimat- und Geschichtsverein Amorbach e.V.

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Aktuelle Meldungen:

Friedhofsrundgang am 7.11.2015: Über 60 Besucher!

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Der Heimat- und Geschichtsverein Amorbach lädt ein zu einem Friedhofsrundgang am Samstag, den 7.11.2015. Vorsitzender Bernhard Springer weiß dabei Interessantes zur Geschichte des Gottesackers zu berichten und beim Besuch der Gräber bedeutender Persönlichkeiten ist Aufschlussreiches über deren Leben und Wirken zu erfahren.

Treffpunkt ist um 14.00 Uhr der Eingangsbereich des Amorbacher Friedhofs.

 

Pressebericht von Annabelle Bauer:

Friedhofsrundgang in Amorbach – Wissenswertes über bedeutende Persönlichkeiten

Am Samstag, den 7.11.2015 lud der Heimat- und Geschichtsverein Amorbach zu einem unterhaltsamen Rundgang über den heimischen Friedhof ein. Bei schönem Wetter versammelten sich über 60 interessierte Zuhörer, vom Baby bis zum Rentner war alles vertreten, und wurden vom Vereinsvorsitzenden Bernhard Springer begrüßt. In gewohnt souveräner Weise und völlig frei im Vortrag vermittelte Springer Daten, Fakten aber auch Anekdoten rund um den Friedhof sowie über bekannte Persönlichkeiten, die dort ihre letzte Ruhestätte fanden.

Nach einem Überblick über die Geschichte des Friedhofs wurde der Rundgang an der oberen Friedhofsmauer gestartet, wo verschiedene Sandsteingrabsteine eingemauert sind, die rund 150 Jahre alt sind. Besonders ergreifend ist der Grabstein, den der Amorbacher Steinmetz Friedrich Berg für seine beiden kleinen Söhne herstellte, die beide innerhalb weniger Tage an Scharlach gestorben waren.

Weiter ging es im alten Friedhof zu den Gräbern von Charles Richter, Dr. F. A. Freundt und der Familien Heimberger und Volkhardt. Überall wusste Springer hervorragend über deren Geschichte und Verdienste zu berichten. Ein Stopp wurde beim Kriegergrabmal eingelegt, das vor einigen Jahren vom Heimat- und Geschichtsverein mit einer Schülergruppe restauriert und neu angelegt wurde. Dass diese Arbeit auch heute noch geschätzt wird zeigt sich daran, dass Springer mit einem anderen Geschichtsverein in Kontakt steht, in dessen Ort noch zwei Schwestern eines hier begrabenen Soldaten leben. So bekommt ein auf Stein geschriebener Name auf einmal ein Gesicht.

Weiter ging es zu dem wohl bedeutendsten Grabmal, nämlich dem von Polyxene Wagner, geborene Tubeuf, einer Jugendfreundin der späteren Herzogin von Kent. Durch Polyxenes Vermittlung heiratete die verwitwete Fürstin zu Leiningen Edward, den Sohn des damaligen englischen Königs. Die gemeinsame Tochter Viktoria wurde später Königin von England und Kaiserin von Indien. Auch dieses Grabmal restaurierte der Heimat- und Geschichtsverein Amorbach erst im letzten Jahr.

Den Abschluss des informativen und unterhaltsamen Rundganges bildeten die Grabstätten der Familien Krebs, Albert, Debon, Stang und Müller. Auch hier wartete Springer mit allen erdenklichen Informationen auf. Viele dieser Persönlichkeiten wurden mit der Benennung von Straßen geehrt.

Die Besucher des Rundganges würdigten Springers tolle Leistung mit großem Applaus und einer spontanen Spendensammlung für den Heimat- und Geschichtsverein.

 

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